Freitag, 28. Juli 2017

Nonnas goldener Hochzeitsfall 

von Luzi van Gisteren


Zum Inhalt:

„Nonna kann super kochen, super bügeln, super tanzen, singen und schimpfen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit! Denn in Wirklichkeit ist meine Super-Nonna brandgefährlich…“

Federico (12) reist mit seiner italienischen Oma und Hausmeister Gianni an die Amalfiküste:
Die Goldene Hochzeit von Nonnas Cousine Gelsomina, Molotovcocktails in Zios Modeatelier, jede Menge Mafiosi und weitere sprühende Vulkankrater. Doch Nonna lässt nicht locker – erst recht nicht bei Camorra & Konsorten!
Quelle: LuzivanGisteren 


Zur Autorin: 

Ich bin Betriebswirtin, arbeitete im Online Marketing und hab einige Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben für Jugendliche“ geleitet. Ich bin am Bodensee aufgewachsen und lebe mit meiner Familie in der Nähe von Rosenheim.
Wie alles begann? Schon als Kindergartenkind diktierte ich meiner Mutter kleine Geschichten; mit 13 Jahren schrieb ich meinen ersten „Roman“ – immerhin 36 handgetippte Schreibmaschinenseiten meiner Teenager-Komödie „Lipstick“. ...
Mehr erfahrt ihr über hier Luzi van Gisteren. (Quelle) 


Meine Rezension:

Erst einmal habe ich mich wahnsinnig gefreut, 
dass ich das Skript vorab lesen durfte. Dafür herzlichen Dank liebe Luzi, auch für dein Vertrauen. 

Mit viel Witz und Charme ist es der Autorin gelungen ein turbulentes und an Spannung nicht fehlendes Abenteuer um den 12 jährigen Federico zu schreiben. Er „begleitet“ seine italienische Großmutter (Nonna) und den Hausmeister auf der Reise ins wunderschöne Italien zur goldenen Hochzeit von Nonnas Cousine.
Federico bekommt Stress mit seinen Eltern, aber auch Ärger mit seiner Lehrerin 
Frau Tramper-Utz, weil er sich außerhalb der Ferien und ohne deren Erlaubnis mit auf die Reise gemacht hat. Von Anbeginn der Reise schlittern die drei von einer in die andere missliche Situation.
Luzi van Gisteren hat einen so unterhaltsamen Schreibstil und dabei hat sie die italienische Verwandtschaft (denn irgendwie sind sie ja alle miteinander verwandt) einfach herrlich dargestellt, dass man das Gefühl hat, man ist mitten in dem wilden Geschehen der „La Famiglia“. Was wohl auch daran liegt, dass das Buch aus Sicht eines in die Pubertät kommenden Jungen geschrieben ist. 
Was aber in keinster Weise bedeutet, dass es kindlich bzw. für junge Leute 
gedacht ist, im Gegenteil. 
Eine großartige deutsch-italienische Sommergeschichte, die man, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen mag. Die temperamentvolle "Nonna" und ihre "La Famiglia" haben mir eine Dauerlächeln ins Gesicht gezaubert.
Es fällt mir wirklich schwer euch nicht zu viel
zu verraten.
Deshalb mein Lese-Tipp mit
5 Sternen.


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